Ethan Gale

Jäger und Hausmeister mit Redeproblem

Description:

Aspekte:

  • Konzept: Jäger und Hausmeister mit Redeproblem
  • Dilemma: Von einer Hexe verflucht
  • Aspekt: Ich mache den Job, damit es sonst keiner muss
  • Aspekt: Umfangreiches Filmwissen ftw
  • Aspekt: Nicht ganz so abgebrüht, wie es den Anschein hat

Skills:

5 Nahkampf
4 Handwerk, Fernkampf, Überleben
3 Empathie, Wille, Wahrnehmung
2 Fahren, Kraft, Athletik, Okkultes Wissen
1 Nachforschen, Kontakte, Heimlichkeit, Charisma, Provozieren

0 Ressourcen, Bildung, Medizin, Computer, Täuschung, Diebstahl

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Stunts:

  • Sheriff Simons Revolver: Die geweihten Kugeln in Sheriff Simons Revolver haben nach Wahl eine von zwei möglichen Wirkungen: Wenn sie geladen sind, hat Ethan entweder die Option, bei einem Fernkampfangriff mit dem Revolver einen Vorteil zu erschaffen, der wie eine Teufelsfalle den Dämon in seinem derzeitigen Wirtskörper festhält, oder ein Treffer mit einer der geweihten Kugeln macht Waffenschaden: 2.
  • Ich kann zupacken: Ethan bekommt +2 auf Kraft, wenn er ein unbewegliches/unbelebtes Hindernis mit purer Muskelkraft überwinden möchte.
  • So nicht, Freundchen: Wenn Ethan jemanden körperlich einschüchtern will, kann er Nahkampf statt Provozieren verwenden.
  • Kein Arzt in der Wildnis: Wenn Ethan Leute zusammenflickt, kann er Überleben statt Medizin verwenden.

Refresh: 3

Theme Song: The Heavy – Short Change Hero

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Steigerungen:
Q1 2018 Provozieren +1 (auf 1)
Q2 2018 Okkultes Wissen +1 (auf 2)
Q3 2018 Wahrnehmung +1 (auf 3)
Q4 2018 Überleben +1 (auf 4)
Jahr 2018 Refresh +1 (auf 3)
Bio:

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Ethan Gale stammt aus keiner alten, angesehenen Jägerfamilie. Er hatte generell mit dem Übernatürlichen so rein gar nichts am Hut, bis er vor etwas über zwölf Jahren ins sprichwörtliche kalte Wasser geworfen wurde. Da war er sechzehn. Dank der Hilfe von Caleb Fisher schaffte er es zu überleben, aber die ganze Sache bedeutete auch, dass er seinen High School-Abschluss verpasste, weil er mehrere Monate lang auf der Flucht vor dem Monster war, das ihn unerbittlich verfolgte. Als es ihm dann endlich gelang, den Harrdhu zur Strecke zu bringen, war es zu spät für eine Rückkehr, weil er während seiner Flucht auch sämtliche Brücken zu seiner Familie abgebrochen hatte und diese denken musste, er sei tot.

Seither schlägt Ethan sich als Jäger durch und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Handwerkereien, zuletzt als Hausmeister bei Bones Gate, einer College Fraternity an der University of Vermont in Burlington, die zum größten Teil aus den Sprösslingen alter Jägerfamilien besteht.

Auf Ethan liegt ein Fluch: nämlich, dass jede Frau, mit der er mehr als zweimal schläft, sterben wird. Einmal ist es bereits geschehen, im Falle seiner ersten großen Liebe, und Ethan ist nicht bereit, noch jemanden zu gefährden, solange er keinen Weg gefunden hat, den Fluch zu brechen.

Das war der Grund, warum er sich über Jahre nur noch auf One-Night-Stands einließ. Als sich zwischen ihm und Felicity Heckler, einer Dozentin an dem College, etwas anbahnte, was auf tiefere Gefühle hindeutete, zog Ethan nach der zweiten Nacht die Reißleine und verschwand mit dem klassischen „es liegt nicht an dir, es liegt an mir“, aber ohne jede weitere Erklärung.
Zu Halloween 2015 begegneten die beiden sich dann wieder bei einer gemeinsamen Mission. Dass von den drei ihnen anvertrauten jungen Studenten einer starb und zwei (eine davon Emily McMillen) verschwanden, brachte die beiden einander zwar wieder etwas näher, war aber insgesamt nicht gerade hilfreich für Ethans grundsätzlich eher pessimistische Lebenseinstellung. Vor allem nicht, da Felicity sich in der Folge doch wieder zurückzog und Ethan erneut allein zurückblieb.

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Domus Ruber: Gemeinsam erst mit Irene, später auch mit Sam Hooper-Winslow und Bart Blackwood, erforscht Ethan die Vorgänge im “Domus Ruber”, einem Haus im Familienbesitz der Hooper-Winslows. Das Haus wird von diversen Geistern heimgesucht, und es stellt sich heraus, dass es einen Pakt zwischen einem früheren Hooper-Winslow und einem alten römischen Laren gab. Dieser Pakt erfordert, dass immer ein Hooper-Winslow vor Ort sein muss und der neue Hausherr sich durch das Brennen einer Tonfigur aus dem örtlichen roten Lehm mit dem Haus verbindet. Am Ende bleibt den Jägern nichts weiter übrig, als das Haus durch die Zerstörung des Hochofens in die Luft zu jagen.


Diner Shootout: In Begleitung von Ethan soll Irene an einem Diner ein junges Mädchen abholen, das sich in Gefahr befindet, weil es von einem religiösen Fanatiker oder einem Monster oder beidem verfolgt wird. Bei dem nun folgenden Kampf mit den besagten religiösen Fanatikern um Marcus DeVries (den Irene kennt, wie sich zeigt) erhalten die Jäger Unterstützung vom FBI-Agenten Jonathan Saitou, der zufällig vor Ort ist und vom Übernatürlichen bislang noch so gut wie nichts wusste.
Anschließend können Ethan und Irene sich mit dem geretteten Mädchen absetzen, aber Jonathan hat Irenes Namen sowie Ethans Nummernschild.
Die Tante des Mädchens stellt sich als eine gute Hexe heraus, die Ethans Fluch an ihm sehen kann und ihm verspricht, sich einmal umzuhören, was man dagegen tun könne.


Zwischenspiel: Angeregt durch die Worte der Tante, versucht Ethan auch selbst, Informationen über die Hexe, die ihn damals verflucht hat, zu finden. Die Informationssuche gestaltet sich schwierig, da die Hexe anscheinend entweder ihren Namen geändert hat oder damals unter anderem Namen auftrat. Außerdem muss sie an seinem Gedächtnis herumgepfuscht haben, denn er kann sich noch nicht einmal mehr daran erinnern, wie die Frau aussah, hat nur noch ihre Worte im Ohr. Ethan gibt die Recherche also für’s erste wieder auf, aber der Hauch einer Spur hat sich vielleicht doch aufgetan. Zumindest weiß er jetzt, dass es etwa um dieselbe Zeit auch ein paar ähnliche Fälle gegeben haben könnte.


Christmas in Hell: Irene, Barry und Ethan treffen sich in Connecticut, um dort einem Fall nachzugehen, in dem vier Teenager in einem angeblichen Spukhaus verschwunden sind, wo es 1927 bereits einmal einen Fall von unerklärlichem Verschwinden der über die Weihnachtsferien dort gebliebenen Personen gab.
Bei Berühren einer seltsamen hässlichen “Engels”-Statue werden die Jäger in eine Paralleldimension gezogen und werden dort alle von den Dingen heimgesucht, bei denen sie Schuld auf sich geladen haben. Damit müssen die Jäger sich auseinandersetzen, aber es gelingt ihnen, neben drei der vier vermissten Teenager auch einen der damaligen Schüler sowie den völlig wahnsinnig gewordenen Schuldirektor zu retten.


Hexenjagd in Dana Point: In einem kleinen Küstenstädtchen in Kalifornien begegnen sich Ethan, Samantha Hooper-Winslow (die er immer noch für eine Blackwood hält), Bart Blackwood und Special Agent Jonathan Saitou, die es alle aus unterschiedlichen Gründen nach Dana Point verschlagen hatte.

Es stellt sich heraus, das ein Hexenzirkel hier sein Unwesen treibt, dem die vier Jäger ein Ende setzen. Dabei handeln Sam und Ethan hinter dem Rücken von Agent Saitou, indem sie die Vertrautentiere der älteren Hexen töten, was auch die Frauen das Leben kostet.

Im Nachgang kommen sich die beiden jungen Jäger näher, wenn auch nichts weiter zwischen ihnen passiert, da Ethan eisern darauf darauf achtet, die Distanz zu wahren, als ihm die Anziehung bewusst wird.


Puppenhaus: Gemeinsam mit Barry erforscht Ethan die seltsamen Vorgänge um ein abgelegenes Farmhaus in der Nähe von Barrys Wohnort, mit Krähen, Vogelscheuchen und belebten Marionetten.

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Pixel Academy: Ethan ist nach den Ereignissen vom Puppenhaus noch bei Barry zu Besuch, als dieser erfährt, dass eine Bekannte, die Betreiberin des True Believers Forums namens Ally, in ein Koma gefallen ist. Auslöser ist eine künstliche Intelligenz namens Giffany, der Barry und Irene schon mal begegnet sind. Ethan begleitet Barry nach Billings, wo die beiden Männer auf Irene treffen und dann zu dritt ebenfalls in dieser animeartigen Computerspielschule landen. Dort sehen die Jäger aus wie Mangafiguren im Teenageralter. Ersteres ist seltsam genug, letzteres, sich in seinem redselig(er)en Teenager-Selbst wiederzufinden, ist es noch viel mehr.

Dann wollen erstmal die Probleme von drei Spielfiguren gelöst werden, damit die drei Gefährten samt Ally wieder in die echte Welt zurück können. Auch Giffany wird unter großen Bauchschmerzen befreit, weil keiner es über das Herz bringt, die kindliche Persönlichkeit zu töten – auch wenn das ein großes Risiko bedeutet und keiner weiß, was sie in der echten Welt nun wirklich tun wird.


Ethan und die Hunternauten: Von Dekan Brimley als Sicherheitsexperte nach Montana geschickt (nachdem er eigentlich gerade schon fast von dort zurück war), kommt Ethan dort an, nachdem das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Das im Besitz einer Bones-Gate-Mäzenin befindliche und leihweise im dortigen Museum ausgestellte Goldene Vlies ist bereits gestohlen worden.

Dummerweise trifft Ethan am Tatort nicht nur Irene Hooper-Winslow, sondern neben der ihm bislang unbekannten Chloe Bush auch Special Agent Saitou, was ihm gar nicht passt. Die Spannungen zwischen den beiden Männern müssen aber warten, da Spuren im Museum auf einen Zyklopen hindeuten, den die Hunternauten gemeinsam zur Strecke bringen.

Das Goldene Vlies allerdings können sie nicht bergen – mit dem setzt sich dummerweise Irenes unangenehmer Cousin Ian ab. Und Bones Gate gerät wegen Geldwäscheverdacht ins Visier der investigativen Journalistin Chloe und des FBI-Agenten Jonathan, was Ethan nicht verhindern kann und für die Verbindung zu einigen Geldeinbußen sowie zu einer näheren Untersuchung durch das FBI führt.


Zwischenspiel: Während Sam, Irene und die anderen dem Teichdämon in Maine ein Ende setzen, ist Ethan zuhause in Burlington und arbeitet, nachdem er zuletzt so lange jagenderweise unterwegs war, erstmal die ganzen liegen gebliebenen Hausmeisterdinge für Bones Gate auf.

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Im Land der Raketenwürmer: Von Irene zusammen mit Gideon auf eine Reise nach Alaska mitgenommen, weil die Britin dort eine Riesenschlange jagen möchte, treffen die drei Jäger dort auf Lyle, der sich Sorgen um ein ehemaliges Mitglied seiner alten Sekte macht, die in einer neuen Sekte untergekommen ist.
Diese “Kinder von Ouroboros” stellen sich als größtenteils harmlos heraus, auch wenn sie sehr lange jung bleiben und sich am Ende ihres verlängerten Lebens in einen Riesenregenwurm verwandeln.
Diese Riesenwürmer haben in einem nahegelegenen Ölfeld Leute angegriffen und Gerätschaften zerstört, aber nicht aus bösem Willen, sondern weil die für das Fracking verwendeten Chemikalien den Würmern schaden und sie aggressiv machen.
Statt den gefangenen Wurm umzubringen und/oder auf die Jagd nach der “Riesenschlange” – Mutter Wurm – zu gehen, legt die Gruppe den Kindern von Ouroboros nahe, doch besser umzuziehen, da man die Ölförderungsaktivitäten an der Stelle wohl kaum permanent wird beenden können.


Die Hexe vom Crested Butte: In Crested Butte, Colorado, sind in den letzten Wochen fünf Holzfäller von umfallenden Bäumen erschlagen worden. Und über die Jahre erschreckend viele Kinder verschwunden. Und eine Papierfabrik ist abgebrannt.
In der Stadt trifft Ethan auf Barry und Ally, und man forscht gemeinsam nach. Es stellt sich heraus, dass der Ort unter einer Hexe leidet, die vor 150 Jahren mit den Gründervätern des Ortes einen Handel abgeschlossen hat. Solange man ihre Launen erfüllt und ihr ca. jedes Jahr ein Kind opfert, geht es der Stadt gut. Die Hexe beherrscht mächtige Erdmagie und hat sich mit dem riesigen Pilzmyzel, das sich durch einen Großteil der Gegend zieht, verbunden. Ihr Herz schlägt auf bzw. unter einer Insel im nahegelegenen See.
Da sie Kindermord keinesfalls tolerieren können, nehmen die Jäger die Dinge – Gewehr und Spaten, aber vor allem etliche Kanister Fungizid – selbst in die Hand. Die Vergiftung ihres Symbionten quittiert die Hexe mit einem heftigen Tsunami, dem die Jäger mit einer gefährlichen Fahrt über den See knapp entkommen können. Die Stadt wird dann auch noch evakuiert, so gut es geht.

Aber was war die Tante denn nun? Hexenpilz? Pilzhexe? Egal. Tot. Naja. Nicht ganz. Verdammt. Aber immerhin geschwächt.

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Zwischenspiel: Bones Gate hat für die Verbindung ein Auto angeschafft, mit dem die studentischen Jungjäger herumfahren können sollen. Ethan darf das Gefährt in Schuss bringen und es hinterher auch einfahren.
Dazu geht er mit dem Gefährt auf den PKW-Übungsplatz und, naja, übt.


Hangin’ Tree In Dimmitt, Texas, haben sich in den letzten Wochen und Monaten 3 junge Männer, alle Mitte 20, am sogenannten “Hangin’ Tree” erhängt. Einer der drei sah aus wie Ethan aus dem Gesicht geschnitten, was natürlich bei seinen Bekannten nicht unbemerkt bleibt. Gemeinsam mit Sam, Gideon und Cal (grumpf) geht Ethan der Sache nach.

In den 1850er Jahren hatte eine junge Frau eine Affäre mit dem Totengräber. Ihr Ehemann, der fiese Sohn des Bürgermeisters, fand das heraus und erschlug seine Frau. Den Mordprozess gewann er dank des Einflusses seines Vaters mit einem Freispruch. Der Totengräber erhängte sich aus Trauer, und einige Zeit später auch der Ehemann.
Die Geister der drei streifen noch in am Ort des Geschehens herum und beeinflussen die Leute: Frauen mit Sehnsucht und Angst, Männer je nach Gelegenheit mit Aggression oder Selbstmordgedanken. Die Beeinflussung bekommen die Jäger auch am eigenen Leib zu spüren, vor allem an der Stelle, wo der Mord stattgefunden hat, als Ethan die volle Breitseite Wut abbekommt und ein Streit mit Cal in einem Schlag gegen seinen ehemaligen Mentor mündet.

So vor den bösen Folgen der Besessenheit gewarnt, gelingt es den Jägern, den Geist des Mörders weiterzuschicken, was die beiden verbliebenen Geister endlich zueinander finden lässt, weswegen dann auch endlich die Selbstmord-Beeinflussung endet.
Sam und Ethan halten zwar einen kurzen Moment lang Händchen, aber sonst passiert immer noch nichts zwischen den beiden. Immerhin bietet sie ihm ein offenes Ohr an, und er verspricht, ihr irgendwann zu erzählen, was mit ihm los ist.


Zwischenspiel: Nach der Korrespondenz mit Bart über die Hexe vom Peanut Lake hat der ältere Jäger Ethan die Empfehlung gegeben, sich mit einer in einen Turmalin geritzten Koransure vor bösen Einflüssen zu schützen.
Diesen Ratschlag befolgt Ethan, beschafft sich einen Turmalin und fräst die Koransure hinein. Bzw. zwei Turmaline. Einen für Barry gleich mit.


Hollywood Ghost: Kurzfristig von Irene auf eine Gala in Hollywood geschleppt, trifft Ethan dort auf jede Menge Jäger. Er wird ein paarmal mit dem jungen Tom Cruise verglichen, bekommt von Ally Sekt über den neuen Smoking geschüttet – seine eigene Schuld, er ist in sie reingelaufen – und schickt mit Sam und Natalie den Geist des hier spukenden Schauspielers Montgomery Clift zur Ruhe. Grund für den Spuk war eine tragische Geschichte zwischen Clift und einer französischen Schauspielerin, in deren Anschluss Ethan Sam endlich reinen Wein über seinen Fluch einschenkt, Barry und Irene beim Knutschen überrascht und erfährt, dass seine Mutter auch auf der Gala ist. Aber als er gerade den Mut aufgebracht hat, sie anzusprechen, sieht er, dass der Mann, mit dem sie da so eng und vertraut tanzt, nicht sein Vater ist, und der Mut verlässt ihn doch wieder.

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Memories of Portland: Nachdem Biancas Tante Ethan einige Informationen über seinen Fluch hat zukommen lassen, beschließt der, am Ort des Geschehens noch einmal genauer nachzuforschen.
Barry bietet seine Begleitung an, und gemeinsam legen die beiden Freunde sich erst mit einem missmutigen Patron in einem Roadhouse an und geraten dann in die Gefangenschaft eines wahnsinnigen Doktors, der mehr über die damaligen Vorfälle weiß, als er aussagen kann, ehe er außer Gefecht gesetzt wird. Aber wenigstens ein Notizbuch mit Ethans Namen darin sowie weiterem Text in einer seltsamen Schrift und ein gruseliges Gemälde mit Hypnoseeffekt können sie aus der Villa des Doktors sichern.
Am nächsten Tag erfahren sie Näheres von Ethans alten Arbeitskollegen. Außerdem stößt Sam zu der kleinen Gruppe, was abends zu einem langen Kuss und reichlich Gefühlschaos zwischen Ethan und Samantha führt.


Spuren der Vergangenheit: Gemeinsam mit Sam bleibt Ethan noch einen Tag länger in Portland, nachdem Barry schon abgereist ist, wo die beiden noch einige weitere Informationen zu der Hexe herausfinden, die Ethan verflucht hat, darunter auch ein Foto von der Frau.
Nach dem Kuss des vorigen Abends lassen sich die Gefühle zwischen den beiden jungen Jägern nicht länger beiseite schieben, und so verbringen sie nun doch die Nacht miteinander, Fluch hin oder her.

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Demons in Meredith: In Meredith, New Hampshire, regnet es Frösche. Wieder mal. Diesmal waren keine Hexen verantwortlich, sondern ein Schülerstreich ist schiefgegangen, und eine Gruppe von Teenagern hat einen Dämonen beschworen. Oder zwei, um genau zu sein, wie sich später an der Schule herausstellt. Ein Junge ist nahe des Ritualplatzes vom Dämon umgebracht worden, die anderen drei können die Jäger (Jonathan, Lyle, Niels und Ethan) retten und auch die ebenfalls besessene Lehrerin. Das geht zwar zu Lasten eines ganz hässlichen Ohrenblutens und Tinnitus sowie etlicher blauer Flecken, aber ansonsten doch erstaunlich gut. Und Ethan kann sich hinterher sogar mit Agent Saitou aussprechen und eine gewisse gemeinsame Basis finden.


Roter Schrein auf Roter Erde: Von Irene gebeten, auf dem Gelände des ehemaligen Domus Ruber einen Shinto-Schrein für Giffany zu bauen, nachdem Irenes eigener Schrein eher klein und improvisiert ist, treffen die beiden dort auf Nelson Akintola und Cal Fisher, der unterwegs einer ganzen Busladung Himmelsdeserteure samt einem Engel namens Mara über den Weg gelaufen ist. Die Deserteure werden von Höllenhunden verfolgt, und es kommt zum Kampf gegen die Viecher, in deren Verlauf Irene schwer verletzt wird. Cal und Ethan reden zwar kein Wort miteinander, sind aber beim Erste-Hilfe-Leisten völlig aufeinander eingespielt – Irene allerdings ist zu mitgenommen, um das zu bemerken.
Dann werden die Deserteure in Arkansas in einem Hippiedorf untergebracht, und Ethan beginnt, den neuen Schrein für Giffany zu bauen.


Seelenstrip am Roten Schrein: Der Bau des Schreins zieht sich über einige Tage und Wochen hin, während derer Ethan immer zwischen Burlington und Hectorville hin und her pendelt. Immerhin ist es ja nur eine Fahrt von etwas über einer Stunde eine Strecke.
Als Cal von den Kristallhöhlen in Arkansas zurückkehrt, kommt es zwischen den beiden Männern und Irene zu einer emotional aufwühlenden Begegnung, in deren Verlauf Cal und Ethan sich miteinander versöhnen und Ethan von der kommenden Apokalypse erfährt, was ihm nach seinen Grübeleien der letzten Wochen noch einmal zusätzliche Motivation gibt, endlich wieder mit seiner Familie Kontakt aufzunehmen.


Hospital Horror: Gemeinsam mit Barry, Irene und Niels kommt Ethan in der Nähe von Seattle in einem mehr als gruseligen geschlossenen Krankenhaus einem Geist auf die Spur, der nicht von einem Menschen, sondern von einem Vampir Besitz ergriffen hat.
Die obdachlose junge Frau, wegen der sie eigentlich gekommen waren, können sie nicht mehr retten, aber dafür deren drogenabhängigen Freund in den Entzug bringen, ehe der sich noch vor Trauer den Goldenen Schuss setzt.
Böses Déjà Vu für alle: für Niels an die Traumata seiner Kindheit und Jugend, für die drei anderen an den Weihnachtsengel.


Family Time: Ethan bringt es endlich über’s Herz, seine Familie aufzusuchen. Hochkant rausgeworfen, wie er befürchtet hatte, wird er nicht, aber eitel Sonnenschein herrscht auch nicht. Ethans Verschwinden hat in der Familie tiefe Wunden gerissen, und während sein Vater sich Vorwürfe macht, seine Schwester Fiona in den letzten paar Jahren jeder noch so kleinen Spur aktiv nachgegangen ist und seine Mutter sich hinter einer Fassade von hausfrauenmäßigem Getue zu schützen versucht, gibt sich Ethans Bruder Alan, der zur Polizei gegangen ist, offen konfrontativ und feindselig. Das schmerzt gewaltig, aber Ethan kann es ihm nicht mal verdenken.

Anschließend führt er ein langes Telefonat mit Samantha.

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Welsh Mining: Eigentlich verschlägt es Barry und Ethan aus einem ganz anderen Grund nach Oak Hill, Ohio. Dann aber stoßen die beiden Freunde dort auf Irene und Bart, die sich ebenfalls rein zufällig dort treffen, und gemeinsam gehen die vier seltsamen Vorgängen um ein örtliches Kohlebergwerk nach. Das läuft erstaunlich gut, der generellen wirtschaftlichen Lage der Branche zum Trotz, nur in letzter Zeit gab es Tote, und das Geschäft läuft schlecht. Das liegt daran, dass ein Vorfahr der Besitzers einen Pakt mit einem Dämon eingegangen ist, nach dem es der Mine immer gut gehen würde, solange der jeweilige Besitzer an dessen 21. Geburtstag nur seinen ältesten Sohn opferte. Der jetzige Besitzer weigert sich, und gemeinsam gelingt es den Jägern, den Dämon auszutreiben und in einem Aquamarin zu bannen, aus dem er hoffentlich die nächsten Jahrtausende nicht entkommen wird.


World’s End: Der Tag der von Selathiel geplanten Apokalypse kommt, und hinterher steht die Welt noch. Viel mehr Positives gibt es darüber nicht zu sagen, zumindest was Ethan betrifft.
Zusammen mit Cal, Irene und Nelson findet er ein Artefakt, mit dem man Magie aufheben kann. Das setzt Nelson in dem Moment ein, als am Devils Tower in Wyoming die lange verschlossenen Tore geöffnet werden, wodurch Selathiels Ritual umgekehrt und Engel wie Dämonen zurück in den Käfig gesogen werden.
Aber ein Stück von Cals Seele stirbt mit dem Engel A.C., und Ethan muss bei der Verteidigung ihres Gegenrituals gegen eigentlich gute Menschen vorgehen, die einfach nur das Pech haben, auf Selathiels Seite zu stehen. So sehr Ethan sich bemüht, nicht mit letzter, tödlicher Konsequenz gegen die Gegner vorzugehen, er muss Nelson verteidigen. Der erhält bei dem Ritual Hilfe durch die afrikanische Tickstergottheit Eshu, was nicht ohne Folgen bleibt.


Apocalypse, Aftermath: Die Tatsache, dass er am Devil’s Tower Unschuldige getötet hat, lässt Ethan in ein tiefes Loch fallen, worauf er für einige Tage mit einem völligen Abtauchen in die Wildnis reagiert und aus dem ihn erst Sam bei einem Treffen in dem Städtchen Pemkowet wieder einigermaßen herausziehen kann. Bei diesem Treffen erfährt auch Irene endlich, dass zwischen Ethan und ihrer Cousine etwas läuft, und sie ist überhaupt nicht amüsiert.

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Faerie Tale: In einem kleinen Ort in Massachussetts verschwinden Leute spurlos, und niemand scheint wirklich besorgt deswegen – nicht einmal die Familien der Verschwundenen. Die Spur führt Ethan, Gideon, Lucienne und Nick in einen magischen Kramladen, wo der Besitzer, als er sich bedroht fühlt, eine belebte Schneekugel berührt und verschwindet. Die Jäger folgen ihm und landen in einer Feenwelt, wo Nick und Lucienne zum Schein heiraten müssen, damit überhaupt eine Chance besteht, den Leprechaun zu finden und wieder nach Hause zu kommen. Diejenigen Verschwundenen, die gerne mit zurückkommen möchten, werden mitgenommen, die anderen bleiben dort.


Hexenhaus: Nachdem Ally herausgefunden hat, wo Coleen, die Hexe, die Ethan verflucht hat, inzwischen vermutlich lebt, fahren Ethan, Sam, Irene und Nelson nach Philadelphia, um die Frau dort zu suchen, da für das Ritual, das Ethans Fluch brechen kann, unter anderem etwas von der Hexe benötigt wird. Sie finden Coleen, aber nicht so, wie sie erwartet hatten: Die einstige kleine Büroangestellte und magisch kaum begabte Dilettantin ist inzwischen so reich, dass sie vier ganze Stockwerke eines Hochhauses mieten oder gleich das gesamte Haus kaufen konnte, und als Magiewirkerin so fähig, dass sie die ganze Straße, in der das Haus steht, von sämtlichen Landkarten hat verschwinden lassen und alle Mitbewohner unter ihre Kontrolle gebracht hat.
Da sie sich derart unvorbereitet nicht mit einer so mächtigen Hexe anlegen wollen, brechen Sam und Ethan bei ihr ein, während Nelson und Irene die ferngesteuerten Hausbewohner ablenken. Das Ergebnis des Heists ist ein weggeworfenes Taschentuch mit echten Herzschmerz-Tränen. Zwar hat Coleen sie nur aufgrund einer kitschigen Telenovela geweint, aber es sind trotzdem Herzschmerz-Tränen und somit für den geplanten Zweck hoffentlich nicht nur gut, sondern richtig gut geeignet.
Die Hexe, die sich in ihrem Haus versteckt und von Chips, Cola und Telenovelas lebt, tut Ethan beinahe leid. Aber nur beinahe. Sie hält hundert Mitbewohner unter ihrem Einfluss, und ihr Kater hat Sam einen hässlichen, vergifteten Kratzer beigebracht. Nelson gelingt es, das Gift aus der Wunde zu ziehen und Sam zu heilen, und damit hat er bei Ethan richtig was gut.


Dreams of the Old West: Von Bart Blackwood erhält Ethan Ende Oktober ein Paket mit verblüffendem Inhalt: ein alter, meisterlich gefertigter Revolver mit geweihten Patronen, dazu ein Brief zur Erklärung. Wie es scheint, haben vor über 150 Jahren die Vorfahren einiger Jäger, darunter eben auch Barts Ahnherr und Ethans Ur-Ur-Ur-Urgroßvater ebenso wie die Vorfahren von Barry, Gideon und Jonathan, gemeinsam die Beschwörung eines Meisterdämons aus einem Höllentor vereitelt, und die Aufzeichnungen darüber und die persönlichen Gegenstände der Vorfahren wurden bis heute im Archiv der Familie Blackwood aufbewahrt. Nun sind die Aufzeichnungen wieder ans Licht gekommen, und Bart hat jedem der Jäger den persönlichen Gegenstand seines Vorfahren weitergeleitet – zusammen mit der Warnung, dass das Höllentor sich wohl in nicht allzu ferner Zukunft wieder öffnen soll, und dass es wohl am besten den Nachkommen der damaligen Jäger obliege, es daran zu hindern…

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Wolf Deals: In einem texanischen Nationalpark hat man die Leiche eines reichen Geschäftsmannes gefunden, dem das Herz herausgerissen wurde. Bei ihren Nachforschungen treffen Bart, Emily, Flann und Ethan aufeinander – für Ethan und Emily ist es die erste (und ziemlich aufwühlende) Begegnung seit deren Verschwinden – und stoßen auf ein perfides Geschäft: Drei Nationalparkwächter lassen für sehr viel Geld reiche Kunden illegal Jagd auf Werwölfe machen. Die benötigten Werwölfe werden dem Trio von einem skrupellosen Jäger zugeführt… und wenn es keine Werwölfe zu finden gibt, dann lassen die drei Game Werdens eben normale Menschen von ihrem gefangenen und in ständige Wolfsgestalt gezwungenen Werwolf beißen, um für Nachschub zu sorgen.
Der gefangen gehaltene Werwolf wird erlegt, die normalen Menschen befreit, der gebissene und zum Werwolf gemachte junge Mann dank des Todes seines Erschaffers wieder geheilt, die drei Game Werdens wegen illegaler Geschäfte hinter Gitter gebracht (normales Wildern reicht ja schon, von den Werwölfen muss keiner was wissen), und der Jäger fürs Erste mal in sämtlichen Roadhauses schlecht gemacht, mit der Option, sich seiner später noch genauer anzunehmen.


Weihnachten in New York: Am Tag vor Weihnachten trifft Ethan, der eigentlich unterwegs zu seiner Familie war, auf Niels Heckler, der dringend Hilfe benötigt, weil er seinem Großvater versprochen hat, in Hell’s Kitchen in einem vermeintlichen Spukhaus für Ordnung zu sorgen. Ethan lässt sich auf die Unterbrechung seiner Fahrt ein, und gemeinsam schicken die beiden Jäger die Geister eines alten, verbitterten Ehepaares zur Ruhe.

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Hell’s Kitchen, Revisited: In New York Citys Hell’s Kitchen wurden angenagte Knochen gefunden. Caleb, Emily und Ethan gehen der Sache nach und kommen einer Familie von Ghulen auf die Spur, die seit Jahren junge Leute aus dem Viertel umbringen und aufessen, deren Verschwinden aber verschleiern, indem einer von ihnen in Gestalt der Opfer nochmals auftaucht und allen erzählt, er oder sie werde die Stadt verlassen. Außerdem hat sich eine Hexe mit den Ghulen verbündet und verwendet die Leichenteile, um ein Parfum daraus herzustellen, das Leute zwar schnell Karriere machen lässt, die Nutzer bei Überdosierung aber auch wütend macht und zum Selbstmord bringt. Und zu allem Überfluss wird Ethans Bruder Alan in die Sache mit hineingezogen und weiß am Ende darüber bescheid, dass es Monster gibt, ganz abgesehen davon, dass Ethan nur ziemlich lädiert aus der Sache herauskommt. Und er verspricht Cal, dessen seelenlose, kalte Seite er nun ganz direkt in Aktion erlebt hat, mit äußerstem Widerstreben, dass er den älteren Jäger jagen kommen wird, falls der seine Seele komplett und unwiederbringlich verlieren sollte. Nicht wenn, wie Cal immer mehr zu glauben scheint. FALLS.

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Fischgott in Delaware: Erst kümmern sich seine Eltern überfürsorglich um den lädierten Ethan; zuhause in Vermont übernimmt dann Nelson Akintola die Rolle der überängstlichen Glucke. Deswegen ist Ethan, Gipsarm und gebrochene Rippen oder nicht, ziemlich dankbar, als sich kurze Zeit nach seiner Rückkehr aus New York die Gelegenheit bietet, mit Bart Blackwood und Emily McMillen auf einen Job zu gehen: Ein ihnen bekannter Jägerkollege meldet sich nicht mehr, nachdem er sich wegen Erschöpfung und Burnout in ein Sanatorium hatte einweisen lassen. Die drei gehen der Sache nach und treffen in dem Krankenhaus auf Flann Breugadair , der dort aus eigenen Motiven undercover als Pfleger unterwegs ist. Gemeinsam kommen sie dem Hausmeister der Anstalt auf die Spur, der als Soldat bei seinem letzten Einsatz im Irak in Kontakt mit dem phönizischen Fischgott Dagon kam, unter dessen Einfluss fiel und jetzt Leute in Fischmenschen verwandelt.


Realm of the Alligator: Im Okefenokee Swamp, einem riesigen Sumpfgebiet in Georgia, sind Leute verschwunden. Barry, Bart, Emily und Ethan brechen in die Sümpfe auf und landen wortwörtlich in der Hölle. Zwei Junkies haben ein Antiquitätengeschäft überfallen und eine dämonische Schale gestohlen. Durch einen Unfall ist das Blut des einen in der Schale gelandet, und da der Typ zu allem Überfluss auch noch Jungfrau war, hat das die ganze Gegend einem höllischen Einfluss unterzogen. Mutierte Alligatoren, Riesenmoskitos… der ganze Sumpf feindselig. Der Schwanzschlag des zweiköpfigen Riesenalligators verschafft Ethan eine Verletzung, die so schlimm eigentlich gar nicht wäre. Aber gleichzeitig breitet sich ein dämonischer Schleimpilz darin aus, und nur ein von Bart hastig mit Edding gezogener Schutzkreis kann dem vorläufig Einhalt gebieten.
Nach einer aufreibenden Bootsfahrt durch den Sumpf finden die Jäger schließlich die Hütte der Junkies, wo das Übel seinen Ursprung genommen hat. Hier gelingt es Bart, die Dämonenschale zu reinigen und den Hölleneinfluss somit zu beenden – was glücklicherweise auch den dämonischen Schleimpilz in Ethans Wunde wieder entfernt. Die Hölleninfektion, die sich Bart hingegen zugezogen hat, ist hartnäckiger, und Barrys gebrochener Fuß wird sicherlich auch eine Weile zum Heilen brauchen. Lediglich Emily hat keine neuen Blessuren abbekommen, aber das ist auch gut so, die war von ihrer Begegnung mit dem Feuerwesen in Idaho schon angeschlagen genug.


Vampire Villainy: Nachdem die Jäger bei der Sache in Crockett, Texas dem eigentlichen Drahtzieher des fiesen Geschäftes, dem Jäger Zeb McCade, gar nicht begegnet sind, sondern nur von ihm hörten, hat der sich aus dem Staub gemacht. Ethan erfährt, dass der Mann sich gerade im Dreistaateneck von Alabama, Florida und Georgia aufhalten soll, und fährt gemeinsam mit Emily hin, um sicherzustellen, dass der Typ keine weiteren fiesen Deals am Laufen hat. Aber genau das hat er: in den Kleinstädten der Gegend treiben Vampire ihr Unwesen, dann kommt McCade in die Stadt, “erledigt” das Problem und kassiert viel Geld von den dankbaren Bewohnern.
Flann, der aus privaten Gründen hinter McCade her war, schließt sich den beiden jüngeren Jägern an, und gemeinsam schalten sie die Vampire aus und sorgen dafür, dass McCade für lange Zeit hinter Gitter kommt.
McCades Hund, ein schwarzer Labrador mit dem klangvollen Namen Snoopy, wird hinterher von Ethan adoptiert.


Save the Colony: Auf der Suche nach Cal könnte Ethan von einem anderen Jäger einen möglichen Hinweis auf den Aufenthaltsort seines Ersatzvaters bekommen, aber nur unter der Bedingung, dass er zuerst dem anderen Jäger einen Gefallen tut, der nach langer Entfremdung wieder mit seiner Stieftochter in Kontakt treten will. Als Ethan das Set aufsucht, um mit der jungen Frau zu sprechen, trifft er auf Ally und Natalie, die dort sind, weil es beim Dreh ständig zu seltsamen Vorfällen kommt. Sabotage? Ein übernatürlicher Einfluss? Gemeinsam finden die drei jungen Jäger heraus, dass beides der Fall ist: Der Set-Designer hat Goblins herbeibeschworen, weil die Macher der Serie partout doch Aliens haben wollten, und ein missgünstiges Crewmitglied hat die mundane Sabotage zu verantworten. Die Goblins werden zurückgeschickt, wo sie herkamen, der sabotierende Kameramann zur Rechenschaft gezogen, und Ally erhält ihren ersten Eintrag in der IMDB, weil sie und Natalie ihre jeweiligen Jobs am Set noch eine Weile behalten. Der alte Jäger und seine Stieftochter treten wieder in vorsichtigen Kontakt, und Ethan bekommt seine Infos und kann seine Suche fortsetzen.

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Falls: Ethans bis dahin vergebliche Suche nach Cal, um den dazu zu bringen, durchzuhalten, bis Nelson seine Lösung für dessen Seelenproblem fertig recherchiert hat, nimmt eine plötzliche Wendung, als er von seinem Ersatzvater eine SMS mit GPS-Koordinaten und den Worten “Komm es ist soweit” erhält. Ethan ist sich zwar alles andere als sicher, dass das “Falls” jetzt wirklich eingetreten ist, fährt aber natürlich hin, um sich zu überzeugen. Irene hingegen hat Cal gesucht, damit der Engel Mara einen Seelentausch zwischen den beiden vornehmen soll. An der Hütte im Wald, wo Cal im September Irene vergiftet hatte, kommt es zu einer dramatischen Konfrontation, die beide Männer ziemlich schwer verletzt und Irene völlig ohne Seele zurücklässt, weil der Tausch nicht komplett vollzogen werden konnte und Cal jetzt sowohl seine eigene als auch Irenes Seele in sich hat.

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Frantic: Zurück von der Konfrontation mit Cal und einigen Tagen der gemeinsamen Suche nach der jetzt seelenlosen Irene, fährt Ethan, den die Ereignisse ziemlich aufgewühlt haben, auf einige Tage zu Besuch bei den Jacksons. Eigentlich fühlt er sich nach dem Besuch und einem langen Gespräch mit Barry besser, aber bei seiner Heimkehr wartet gleich der nächste Schock: Irene verlangt die im Sumpf gefundene Höllenschale von Ethan und untermauert die Forderung mit Drohfotos von seiner Familie. Ethan, der seiner britischen Freundin im seelenlosen Zustand alles zutraut, sieht auch nach einem längeren Gespräch mit seinen Mitstreitern aus Georgia, keine andere Möglichkeit, als Irene die Trophäe tatsächlich zu übergeben. Gleichzeitig aber kontaktiert er Agent Saitou, der dafür sorgt, dass die Familie Gale für eine Weile in einem Safe House untergebracht wird.


Amazing Maize Maze: In einem Maislabyrinth in Iowa ist ein Pärchen verschwunden und ein Mann nach 2 Tagen mit seltsamen Erzählungen wieder aufgetaucht. Bart und Ethan, die sich ohnehin wegen des Kistenbaus für Emily kurzschließen wollten, treffen sich dort, ebenso wie Irene und Flann, weil die Britin ein Interesse an der Holzplatte hat, von der in Zusammenhang mit dem Labyrinth erzählt wird.
In der Mitte des Labyrinths treffen die beiden Grüppchen aufeinander, und Ethans ganze aufgestaute Anspannung und Wut auf die seelenlose Irene entlädt sich in einem Angriff auf die Britin, ehe doch alle gezwungenermaßen zusammenarbeiten müssen, um aus dem Labyrinth des Geistes und der gestaltgewordenen Erinnerungen, in das sie mittlerweile versetzt worden sind, wieder herauszufinden.
Am Ende ist Irene um einen Minotaurenkopf und eine Labyrinth-bemalte Holzplatte reicher, während Ethan mehr denn je davon überzeugt ist, dass Irene unbedingt ihre Seele wieder braucht, weil das sonst ein zweites “Falls” wäre.


Hexenring: Nachdem Ethan bei der Sache mit den Ghulen in New York auf eine Verbindung zu der Hexe gestoßen war, der er seinen Fluch zu verdanken hat, ergaben sich im Nachgang zu diesem Job Hinweise auf einen ganzen Ring aus Life Coach-Hexen. Eine der Life Coaches aus dem vermuteten Hexenring praktiziert in Unity, NH, aus dem in letzter Zeit besorgniserregende Neuigkeiten kommen. Gemeinsam mit Cal, Emily, Nelson und dem Journalisten Sjors ten Donk geht Ethan der Sache nach, und gemeinsam hindern die Jäger die Hexe bzw. den sie besitzenden Dämon daran, die ganze Kleinstadt seinem Willen zu unterwerfen. Der Dämon entkommt – und Ethan weiß nun, dass sein Fluch damals irgendetwas ausgelöst hat, etwas “ganz Großes”, das den Dämon immer weiter an Macht gewinnen lässt. Und er weiß jetzt, dass der Dämon ihm aus irgendeinem Grund lebendig benötigen muss, denn im großen Endkampf lassen seine Bestien Ethan auffällig in Ruhe.

Im Nachgang wird Ethan klar, dass er sich in Bezug auf Sam vermutlich nur etwas vorgemacht hat und dass seine Gefühle für sie immer deutlich tiefer gingen als ihre für ihn. Die Erkenntnis bringt ihn dazu, schweren Herzens mit Samantha zu brechen.


Hobangoas: Eigentlich wollte Ethan nur für Emily deren Fluchkisten transportieren, sich in Washinton State mit ihr, Flann und Niels zusammen ein “echt deutsches Oktoberfest” ansehen und anschließend ein paar Tage in der Wildnis des Wenatchee National Forest herumziehen. Aber in Leavenworth angekommen, stellt sich heraus, dass es nicht nur um das einfache Wolpertinger-Fernhalte-Ritual geht, das Niels hier durchführen wollte. Sein alter bayrischer Mentor wurde in dessen eigenem Haus angegriffen und krankenhausreif geschlagen, und der Hauptverdächtige für den Überfall ist niemand anderes als Niels’ Bruder Benedikt.
Benedikt selbst war es allerdings nicht, oder nur bedingt. Die Tat wurde begangen von niemand anderem als Niels’ und Ethans altem Bekannten Bob Meyers, von dem Ethan schon wusste, dass er mit Werwölfen zumindest eine Art Deal hatte, der sich jetzt aber als Gestaltwandler herausstellt… und dem Benedikt noch etwas schuldete. Am Ende ist der Gestaltwandler tot und Niels und sein Bruder schaffen unter Tränen allen möglichen alten Familienballast aus dem Weg.

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Poison Pie: In Manhattan (einem 124-Einwohner-Nest in Nevada, nicht dem anderen) sind in den letzten Monaten einige Trucker verschwunden. Barry, Emily und Ethan gehen der Sache auf der Spur und stellen fest, dass per Ritual die ehemals blühende Goldmine des Städtchens wieder zum Leben erweckt werden soll, um die Bewohner reich zu machen, und dass die Verschwundenen in ein Muster passten: Alle waren sie alleinstehend, reisten allein und trugen etwas aus Gold bei sich. Dummerweise passt Ethan ebenfalls in dieses Muster und soll von der Drahtzieherin, der Besitzerin des örtlichen Diners, erst mit magisch vergiftetem Apfelkuchen gefügig gemacht und dann zum siebten und letzten Opfer auserkoren werden. Im Showdown will sie Ethan dazu zwingen, auf seine Freunde zu schießen, und nur dank einer monumentalen Willensanstrengung gelingt es ihm, das Gewehr in letzter Sekunde von Emilys Kopf wegzureißen.


Brigid’s Well: Ethan ist nicht undankbar, als Emily ihn Ende Dezember vom Besuch bei seiner Familie wegruft, weil in Ottawa mehrere Personen verschwunden sind. Bei einem denkwürdigen Grenzübergang tun die beiden und Niels sich mit Sjors ten Donk zusammen, dessen Cousin ebenfalls zu den Vermissten gehört.
Nach einigen Nachforschungen in der kanadischen Stadt kommen die Jäger dem Übeltäter auf die Spur: Der gefallene Engel Merisin hält den keltischen Gott Aengus gefangen und nutzt dessen Macht, die Zeit anzuhalten, sowie die Lebenskraft der Entführten für ein Blutritual, mit dem er in den Himmel zurückkehren möchte.
Ethan, der sich zuvor mit einer unbedachten Aktion im Haus einer verschwundenen Hexe bereits Emilys Zorn zugezogen hatte, macht die Jägerin noch wütender, als er sich in den Weg eines eigentlich für sie gedachten Blitzschlags wirft, aber gemeinsam gelingt es den vier Jägern schließlich, den Gefallenen in die Hölle zurückzuschicken.

Auf dem Rückweg von Ottawa führen Ethan und Emily ein längeres Gespräch, in dem sie sich schließlich eingestehen, dass sie Gefühle füreinander entwickelt haben.


Eye of the Storm: Ethan kommt mit rasenden Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust blutbeschmiert in einem Hotelzimmer in Houston zu sich und befürchtet, einen Mord begangen zu haben. Emily kommt ihm zur Hilfe, und auf ihren Vorschlag hin ziehen sie auch Jonathan Saitou hinzu, der wegen eines älteren Falles ohnehin in der Stadt ist. Wegen dieses älteren Falles hat der Agent bereits Bobby Brown kennengelernt und in dem New Orleanser Voodoo-Bokor nach anfänglichem Tatverdacht einen Verbündeten gefunden – und vielleicht mehr.
Als am Tatort eines neuen Mordes tatsächlich Ethans (wegen der Vermisstmeldung damals dummerweise auch noch aktenkundigen) Fingerabdrücke in Blut gefunden werden, gewinnt die Lage an Brisanz, denn natürlich gehören beide Fälle zusammen. Und bevor der Verantwortliche, der Ethan den Mord in die Schuhe schieben wollte, dingfest gemacht ist, haben die Jäger alle einen Tag ihres Lebens an Baron-Samedi, den Voodoo-Loa des Todes, abgegeben. Einen Tag… oder wie Jonathan, der Bobbys Zeit auf sich genommen hat, eine Woche.


Manhunt: Eine Jägerin aus Arizona benötigt Hilfe bei einer ‘ganz großen Sache’, mit der sie nicht alleine zurecht kommt, und versammelt eine größere Anzahl an Jägern um sich. Neben Ethan schließen sich auch Emily, Niels und Mary Ann Young, die Ethan bis dahin noch nicht kannte, der Truppe an.
Allerdings werden die Jäger zu Gejagten, als sie nach ihrem Treffen in dem Roadhouse mit Filmriss und ohne jede Ausrüstung in der Sonora-Wüste Mexikos zu sich kommen und selbst diversen Monstern entkommen müssen, die auf sie gehetzt werden. Dabei werden alle mehr oder weniger schwer verletzt, und Ethan fängt sich einen Zauber ein, der droht, ihn zu einem Hund im Rudel des Hundemeisters der Hölle werden zu lassen, der aber am Ende dank Mary Anns Hilfe wieder entfernt werden kann.
Das Ganze scheint ein perverses Spiel irgendeines unbekannten Drahtziehers gewesen zu sein, denn zurück in Arizona finden sie eine handgeschriebene Karte mit “Glückwunsch zum Überleben” an ihrem Auto.


Storyland: In einem Stadtteil von Detroit verschwinden seit einem Jahr Kinder. Niels und Ethan wollen der Sache nachgehen und treffen vor Ort auf Aria, ebenso auf Fiona, die ihrem Bruder heimlich gefolgt ist.
Für alle vier wird die Sache zutiefst persönlich und reißt diverse alte Wunden auf, aber sie finden heraus, dass eine jüngst verstorbene Bibliothekarin als Schutzgeist die Kinder in ihre liebste Geschichtenwelt geschickt hat. Dazu, den Geist, den Kindern nur helfen will, weiterzuschicken, können sie sich nicht überwinden, aber sie bringen die alte Dame dazu, zumindest einige der Kinder – die, die draußen doch von jemandem vermisst werden und bei denen eine Hilfe möglich ist – zurückzuholen. Fiona allerdings lässt sich nicht überzeugen, dass das Übernatürliche existiert, und hält ihren Bruder für verrückt oder Schlimmeres.


Yorishiro: Nachdem Ethan im letzten Sommer die Kami Giffany wegen Irenes Seelenproblem um Hilfe gebeten hat, erhielt er kurze Zeit darauf eine Facebook-Freundschaftsanfrage eines japanisch-amerikanischen Teenagers – ohne überhaupt bei Facebook zu sein.
Neugierig geworden, machte Ethan sich einen Account und trat mit dem Teenager, der zunehmend über seltsame Vorfälle und Erinnerungslücken klagte, in Kontakt. Als dessen Aussetzer immer häufiger zutage treten, fährt Ethan schließlich nach Oregon, um sich die Sache einmal anzusehen. Dort begegnet er der seelenlosen Irene, die Ethans Facebook-Kommunikation hat hacken lassen und daher von dem geplanten Treffen weiß, und lernt Cassidy Miller und die junge Shinto-Schreinmaid Yuka kennen, die ebenfalls von übernatürlichen Aktivitäten in dem Städtchen gehört haben. Tatsächlich wollen drei verschiedene Fraktionen von Dämonen und bösen Geistern den Jungen als Gefäß für eine Manifestation nutzen. Es gelingt Cassie, Ethan und Yuka, den Teenager vor diesem Schicksal zu bewahren, aber nur um den Preis, dass Ethan von Irene schwer verwundet wird und die Dämonen unbeschadet entkommen.


Zwischenspiel: Nachdem Ethan von Irene angeschossen wurde und Emily bei einem Treffen im Krankenhaus davon erfahren hat, beschließt sie, Irene aktiv jagen zu gehen. Als Emily in Alaska verschwindet, folgt Ethan ihr dorthin, findet aber nur ihr seit einer Woche verlassenes Auto vor. Von Agent Saitou, den er wegen der Sache kontaktiert, erfährt er, dass beide in einem Kampfring einer Gruppe namens „Discordianer“ gefangen waren. Aus Saitous knapper Antwort lässt sich schon schließen, dass irgendetwas nicht stimmt, und auch Emilys Nachricht, als sie sich endlich wieder meldet, macht zwischen den Zeilen ganz klar, dass es ihr alles andere als gut geht.
Die Korrespondenz zwischen den beiden Jägern wird zunehmend hitziger, aber sie wollen demnächst ein Treffen vereinbaren, um sich auszusprechen – zunächst allerdings müssen sie einander vertrösten, weil beiden erst noch etwas dazwischen gekommen ist.


My Big Fat Greek Kidnapping: Cal hat endlich eine richtige Spur zu Irene, die in der Ägäis nach einer Trophäe suchen soll. Gemeinsam mit Cassy, Ethan und Sjors fliegt er nach Griechenland, um die seelenlose Britin endlich einzufangen. Vor Ort treffen sie auf Emily, die derselben Spur gefolgt ist, Irene aber töten will, weil sie diese für ein Monster hält.
In einer unterseeischen Höhle vor der Insel Santorin kommt es zu einer dramatischen Konfrontation zwischen den drei Parteien, an deren Ende Irene eingefangen ist, Ethan herausgerutscht ist, dass er Emily liebt, und die Büchse der Pandora in ihrer Unterwasserhöhle unter Tonnen von Fels begraben wird.

Am nächsten Tag haben Ethan und Emily aber dann tatsächlich ein längeres Gespräch, das im Ungewissen endet.


A Restoration of Souls: Von Griechenland aus fliegen Cal, Cassy und Ethan mit der eingefangenen Irene zurück in die USA auf den Roten Hügel, wo sie gemeinsam mit Bart ein Ritual durchführen wollen, das es der Kami Giffany erlauben soll, Irene ihre Seele zurückzugeben. Behindert werden die Bemühungen von Irenes Provokationen sowie den auf dem Roten Hügel noch immer anwesenden Geistern, allen voran Ahnherr Hector Hooper-Winslow – aber am Ende sind die Jäger doch erfolgreich, auch wenn Giffany für die Seelenrettung ihre letzte Kraft aufopfert und (zunächst zumindest) vergeht.


Names of the Fathers: In New Yorks Lower Manhattan und im nördlichen Brooklyn haben seit einigen Wochen Leute seltsame ‘epileptische’ Anfälle, bei denen sie für mehrere Sekunden wegtreten und Dinge in einer fremden Sprache (nicht ganz Deutsch) sagen. Nachdem sie angefangen haben nachzuforschen, finden Emily, Ethan und Niels heraus, dass der Geist eines vor kurzem verstorbenen Holocaust-Überlebenden auf der Suche nach seiner in der Shoah verschollenen Familie ist, und können ihn heimschicken. Für Emily und Ethan ist die Begegnung alles andere als einfach, aber die Zusammenarbeit funktioniert immerhin.


Loom of Fate: Jemand hat den Parzen ihren Webstuhl gestohlen und das Schicksal verändert. Alternative Versionen von Andrew (der in dieser Inkarnation Gefallen an der schwarzen Magie gefunden hat), Emily (in der veränderten Zeitlinie Andrews geschiedene Frau und Mutter zweier Kinder, die von der Jagd nichts wissen will), Ethan (hier ein nie resozialisierter, völlig verbitterter und vereinsamter Vollblutjäger), Irene (mittellose Marinetaucherin, die das Jagen größtenteils aufgegeben hat), Jon (jetzt Jiro, ein Angehöriger der Yakuza) und Niels (bzw. Aaron, ein fanatischer Priesteranwärter) müssen gemeinsam die alten Verhältnisse wiederherstellen, oder ihre alternative Welt würde sich wortwörtlich in Nichts auflösen.


Der Apfel und das Auge: Andrew, Emily, Ethan, Jon und Niels geraten in New York mit Discordianern und Illuminaten aneinander und müssen Niels’ Freund Alexandre retten, der von den Discordianern entführt wurde, weil diese an Informationen kommen wollen, über die Emily und Ethan verfügen. Diese Erinnerungen sollen ihnen mit Gewalt aus dem Kopf gerissen werden. Dazu kommt es zum Glück nicht, sondern zu einem gewaltsamen Showdown, an dessen Ende Emily den Discordianer Doc laufen lässt und Andrew sich bereiterklärt, wenigstens anzuhören, was die Illuminaten zu sagen haben.


Gegen die Zeit: Emily, Ethan, Mary Ann und Sjors befreien einen kleinen Ort in Neuengland von dem Fluch, dass das Städtchen in genau 365 Jahren untergehen werde, wenn dem damals gehenkten Fluch-Aussprecher nicht bis dahin Gereichtigkeit widerfahre. Dabei schicken sie den Geist des Gehenkten zur Ruhe und verhindern, dass ein Unschuldiger von den Dorfbewohnern geopfert wird.


I See Dead People: In Old Town, Maine geht Ethan mit Emily und Niels zwei Vorfällen nach, bei denen im Oktober und November jeweils gegen Ende des Monats mehrere ältere Menschen getötet wurden, weil eigentlich ganz normale Leute plötzlich durchdrehten.
Es stellt sich heraus, dass ein indianisches Mythenwesen, eine Kreatur des Winters, der bis letztes Jahr immer von einem alten Schamanen mit einem Tieropfer besänftigt wurde, jetzt nach dessen Tod eben jeden Monat eigene Opfer sucht.
Die Jäger beginnen das Besänftigungsritual, um die Kreatur herbeizurufen, und töten sie dann mit vereinten Kräften. Leider reicht dies nicht aus, um den zuvor ausgebrochenen heftigen Streit zwischen Niels und Emily zu begraben, und auch Ethan gegenüber gibt die Jägerin sich noch immer deutlich kühl.


Final Destination: Gemeinsam mit Haley, Mary Ann und Niels kommt Ethan in Charlevoix, Michigan einer Reihe von vermeintlich völlig unzusammenhängenden ‘Selbstmorden’ auf die Spur, hinter denen in Wahrheit eine Crocotta steckt, die ein Nest voller Jungen zu versorgen hat und deshalb in so kurzer Folge mordet.


Verschollen im Schnee: Ethan will in einem Skigebiet in New York State dem Fall zweier verschwundener Studenten der UVM nachgehen und trifft dort auf Emily, Cassy und Niels, der dort mit seinem Freund Urlaub macht.
Gemeinsam kommen die Jäger einer Familie von Kannibalen und Dämonenpaktierern auf die Spur und bringen diese zur Strecke.

Hinterher, bevor Niels und Alex weiter ihrem wohlverdienten Urlaub nachgehen, fragt Niels Ethan, ob dieser sein Trauzeuge sein wolle, wenn er im nächsten Jahr Alex heirate. Gerührt sagt Ethan zu.


Bis in alle Ewigkeit: Ethan wird von Niels als Verstärkung zu einem Fall in Nevada dazugeholt, bei dem ein Student sich über Jammern und Weinen aus der Wohnung darüber beklagt. Seine vorsichtige Freude darüber, dass Emily bei dem Job mit dabei ist, schlägt sehr schnell in Frust um, als er nicht umhin kann zu bemerken, dass sich zwischen Emily und Niels’ Bruder Benedikt, der ebenfalls dabei ist, etwas anbahnt. Noch auf der Hinfahrt folgt ein emotionsgeladenes Gespräch mit Emily, bei dem sie ihm klipp und klar zu verstehen gibt, dass es zwischen den beiden aus sei.

Der Job selbst stellt sich als der Fall des Geistes einer Frau heraus, die in dem Apartmenthaus umgeht, weil sie vor einigen Jahren bei einem Brand samt ihren beiden Kindern umgekommen ist – es heißt, sie habe erst ihre Kinder umgebracht, dann das Feuer gelegt und sich selbst umgebracht. Die Jäger finden den trinkenden und spielsüchtigen Witwer der Toten und können ihn dazu bewegen, mit ihnen zu dem Haus zu kommen, wo er sich mit dem Geist seiner Frau versöhnt – es war ein Unfall gewesen, sie hatte niemanden umbringen wollen – und sie daraufhin weitergehen kann.
Den vier Jägern erscheint ein Sensenmann, der sich bei ihnen dafür bedankt, dass sie seine Arbeit getan haben, und Emily vor der Hexe warnt, die es auf sie abgesehen hat.

Auf dem Rückweg entschuldigt Ethan sich bei einer Rast bei Emily für seine heftige Reaktion auf dem Hinweg und bietet ihr seine Unterstützung in Bezug auf die Hexe an. Als das Gespräch auf seinen Fluch und die drei Gegenstände kommt, die er für dessen Lösung benötigt, wird ihm mit einem Mal klar, dass er ja tatsächlich schon etwas für die Komponente “Zukunft” hat: Das Foto von seinem gealterten Ich aus dem Maislabyrinth.

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Ethan Gale

Side Trips Timberwere